Corona-Maßnahmen

Informationen über Reisen in Risikogebiete

Nach wie vor haben wir die Corona-Situation zu meistern. Viele Schülerinnen und Schüler verhalten sich vorbildlich, sie tragen im Unterricht freiwillig Masken, waschen sich regelmäßig die Hände und versuchen – so gut es geht- Abstand zu halten.

Das Schulministerium weist nun hinsichtlich der bevorstehenden Herbstferien darauf hin,  dass bei Reisen in sogenannte Risikogebiete besondere Regelungen zu beachten sind.
Wir haben diese Regeln weiter unten aufgeführt.

Wir wünschen Ihnen erholsame Herbstferien und Gesundheit!

Dr. J. Drewniok (Schulleiterin) und U. Philippek (Konrektor)

So heißt es in einem aktuellen Merkblatt des Ministeriums unter anderem:

„Private Reisen in Risikogebiete bedürfen aktuell einer besonderen Planung und müssen ggfs. auch kurzfristig geändert werden. Die Situation kann sich täglich ändern und muss im Blick gehalten werden.

Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die BRD ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit und wird durch das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht. Siehe: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Wichtigste Verpflichtungen sind die Quarantänepflicht sowie die Meldepflicht beim zuständigen Gesundheitsamt.

Verstöße gegen diese Pflichten können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können.

Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

  • Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.
  • Eine Testung erfolgt unverzüglich nach der Einreise, wenn möglich direkt am Flughafen

Bis zum Erhalt des Ergebnisses eines in Deutschland durchgeführten Tests besteht die Verpflichtung, sich unverzüglich in (häusliche) Quarantäne zu begeben. Wenn der Test negativ ist und sich keine Symptome auf COVID-19 zeigen, beendet dies momentan die Quarantänepflicht.

Es wird unbedingt empfohlen, sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.  

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten regelmäßig in Quarantäne begeben (s.o.). Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Schülerinnen und Schüler in Quarantäne bleiben dem Unterricht aus Rechtsgründen fern. Dieser Umstand stellt keine Schulpflichtverletzung und keinen schulischen Pflichtenverstoß der Schülerin oder des Schülers dar.

Nach § 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW müssen die Eltern im Falles eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen.

Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung“.

Weiterführende Informationen sind auf der Sonderseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen abrufbar unter: https://www.mags.nrw/coronavirus.

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