Erste-Hilfe-Fortbildung an der Elly

Am vergangenen Donnerstag fand an der Elly eine Erste-Hilfe-Fortbildung statt. Die Teilnehmenden hatten dabei die Möglichkeit, den großen Erste-Hilfe-Schein zu erwerben beziehungsweise ihre Kenntnisse aufzufrischen.

Vorbereitet und durchgeführt wurde der Fortbildungstag von Frau Rochlitzer, Frau Vanselow und Frau Daehnke, ttatkräftig unterstützt von engagierten Schülerinnen und Schüler der Sani-AG. Gemeinsam sorgten sie für einen abwechslungsreichen und praxisnahen Fortbildungstag.

Erste Hilfe kann im Ernstfall Leben retten. Deshalb ist es wichtig, das eigene Wissen regelmäßig aufzufrischen und praktische Maßnahmen immer wieder zu üben. Umso dankbarer sind wir, dass wir mit einer ehemaligen Krankenschwester eine fachkundige Kollegin in unserem Team haben, die ihr Wissen kompetent und anschaulich weitergibt und uns auf den neuesten Stand der Ersten Hilfe bringt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatorinnen sowie an die Schülerinnen und Schüler der Sani-AG für ihren großen Einsatz und die gelungene Durchführung dieser wichtigen Fortbildung!

Gemeinsam ins Kino – Ein tolles Erlebnis für die Klassen 6b, 7b und der VK!

Am Mittwoch unternahmen die Klassen 6b, 7b und die VK einen gemeinsamen Ausflug in die Lichtspiele Kalk. Gemeinsam besuchten die Schülerinnen und Schüler das Kino und schauten den Film „Michael Jackson“.

Der Film begeisterte alle Beteiligten und sorgte für einen abwechslungsreichen Vormittag. Spannende Szenen, emotionale Momente und interessante Gespräche im Anschluss machten den Kinobesuch zu einem besonderen Erlebnis.

Natürlich durfte auch das klassische Kinofeeling nicht fehlen: Viele Schülerinnen und Schüler gönnten sich Popcorn und ein Getränk und genossen den Film in entspannter Atmosphäre

Mit Herz und Engagement unterwegs für unser Sommerfest

Im Rahmen unseres heutigen Projekttages waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a in Mülheim und Kalk unterwegs, um Spenden für die Tombola unseres diesjährigen Sommerfestes zu sammeln. Mit viel Engagement, Freundlichkeit und Einsatz haben sie zahlreiche Geschäfte besucht und unsere Schule großartig vertreten.
Eine ganz besondere Überraschung erwartete die Kinder im Mazaj Restaurant auf der Kalker Hauptstraße: Der Inhaber lud jede Schülerin und jeden Schüler auf eine leckere Falafel-Rolle ein. Diese großzügige Geste sorgte nicht nur für eine wohlverdiente Stärkung, sondern auch für viele strahlende Gesichter.
Für diese herzliche Gastfreundschaft und die große Wertschätzung möchten wir uns von ganzem Herzen beim Inhaber und dem gesamten Team des Mazaj Restaurants bedanken. Solche Gesten zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in unserer Gemeinschaft sind. Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit und dafür, dass Sie unseren Projekttag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

3, 2, 1 – Action! Die 6a geht auf Sendung

Am heutigen Projekttag wurde die Klasse 6a selbst zu einer echten Nachrichtenredaktion. In kleinen Gruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Nachrichtensendungen und setzten diese mit viel Kreativität und Teamarbeit um. Zunächst sammelten die Gruppen Ideen für spannende und interessante Themen. Anschließend schrieben sie ihre Moderationstexte, verteilten die Rollen und planten den Ablauf ihrer Sendung. Dabei übernahmen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aufgaben – von der Moderation über Reporterinnen und Reporter bis hin zur Kameraführung. Mit großem Engagement wurden die Nachrichtensendungen anschließend gefilmt. Dabei entstanden abwechslungsreiche Beiträge, die zeigten, wie viel Fantasie, Organisationstalent und Zusammenarbeit in den Gruppen steckte. Gleichzeitig konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Medienkompetenz erweitern und erste Erfahrungen mit der Gestaltung einer Nachrichtensendung sammeln.

Der Projekttag war für alle Beteiligten eine spannende Abwechslung zum Schulalltag. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und zeigen, dass Lernen kreativ, praktisch und vor allem mit viel Freude gelingen kann.

Elya gewinnt den Lesewettbewerb

Am 8.7. überzeugte die Schülerin aus der Klasse 6a die Jury mit einem ganz besonderen Lesevortrag voller Gefühl und Dramatik. Die achtzig Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 6 waren nach der Mittagspause noch sehr quirlig in die Aula geströmt, wurden aber ganz still, als ihre Klassensieger*innen zum Vorlesen auf die Bühne traten. Im Vorfeld hatten die Klassen entschieden, wen sie in den Jahrgangswettbewerb schicken wollten: Elya und Musa aus der 6a, Marie und Kenan aus der 6b sowie Lawin und Mikail aus der 6c. Alle lasen eine spannende Stelle aus dem Jugendroman „Für immer Alaska“ von Anna Woltz vor und meisterten ihre Aufgabe hervorragend.

Nach der Beratung der Jury, bestehend aus Herrn Philippek, Frau Kellermann, Herrn König und drei Sechstklässler*innen, verkündeten Muhammed (6c), Yauhenija (6b) und Diego (6a) das mit Spannung vom Publikum erwartete Ergebnis. Unter großem Jubel nahm Elya ihre Urkunde und einen Buchgutschein für den ersten Platz entgegen. Auch die anderen Teilnehmer*innen wurden auf diese Weise für ihre mutige und überzeugende Leistung ausgezeichnet.

Siegerehrung 2026

Verfasst von Anas B. (9b)

An unserer Schule gibt es viele Schülerinnen und Schüler, die sich durch ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft auszeichnen – besonders die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Leselaufs, die Schülerinnen und Schüler der VK-Klasse sowie die Jugendlichen aus dem Sanitätsunterricht wurden von der Schulleitung geehrt. Sie alle zeigen durch ihren Einsatz, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung ist. 

Ein besonderes Beispiel für die Hilfsbereitschaft ist der Schüler Lukas aus der Nachhilfegruppe. Jeden Dienstag bleibt er nach dem Unterricht länger in der Schule, um einem Mitschüler bei Mathematik zu helfen. Mit viel Geduld erklärte er Aufgaben, beantwortete Fragen und unterstützte ihm beim Lernen. Solche Taten zeigen, dass Schule nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern auch ein Ort, an dem Zusammenhalt, Respekt und gegenseitige Hilfe gelebt werden. Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern, die sich für andere einsetzen und damit zu einer starken Schulgemeinschaft beitragen.

Für ihren Einsatz wurden auch die Teilnehmer der Sanitäts-AG. Sie sind während der gesamten Schulzeit erreichbar und helfen bei kleineren und größeren gesundheitlichen Problemen. Sie alle erhielten als Dankeschön jeweils eine Packung Prinzenrolle.

Die Kinder der VK-Klasse haben im Verlauf des Jahres erfolgreich am Schwimmunterricht teilgenommen und erhielten ihr jeweiliges Abzeichen.

Die Teilnehmer*innen am Leselauf 2026 bekamen von Konrektor Herrn Philippek eine Urkunde ausgehändigt. Dort war die Platzierung sowie die Laufzeit über 3 Kilometer vermerkt. Besonders eindrucksvoll war hierbei das Abschneiden von Dimi (9a) und Predivi (9b), die mit überragenden Laufzeiten den ersten und zweiten Platz ihres Jahrgangs sowie den Gesamtplatz 12 und 9 aller rund 500 Teilnehmenden belegten!

Förderverein der Elly spendiert einen Kickertisch

Was könnte unsere Schule noch schöner machen? Wieüberzeugen wir andere, unseren Wunsch zu unterstützen? Im Deutschunterricht machte sich die Klasse 5c viele Gedanken darüber und entschied: Ein neuer Kicker sollte es sein, als Freizeitmöglichkeit in der Mittagspause. Argumente wurde viele gefunden. Ein Kickertisch fördert durch das Spielen in Teams den Zusammenhalt, steigert die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit und macht ganz einfach Spaß. Die Kinder schrieben Briefe, zunächst handschriftlich, dann im Computerraum. Viele nutzen dabei erstmals ein Textverarbeitungsprogramm. Der beste Brief wurde ausgewählt, an den Förderverein geschickt und dieser reagierte schnell. Der Vorsitzende, Herr Ruhoff, sagte zu und zeigte großen Einsatz bei der Beschaffung des Tisches. So mietete er extra einen Transporter, holte den Kickertisch aus Mönchengladbach ab und brachte ihn an seinem Urlaubstag zur Schule. Der neue Kickertisch findet besonders bei der 5c, aber auch bei den anderen Kindern großen Anklang. Unser herzlicher Dank an Herrn Ruhoff und den Förderverein!

Wie Zeitzeugin Henriette Kretz die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebte

Verfasst von Zeliha E. (9b)

Ich habe keine Eltern mehr, keine Mutter“, diese bewegenden Worte hörte man am 08.05.2026 in der Aula unserer Schule. Die Zeitzeugin Henriette Kretz war zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Lehrerkollegium von ihrer Verfolgung während der NS-Zeit zu erzählen. Es herrschte absolute Stille im Raum.

Eine glückliche Kindheit endet

Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 im damals polnischen Stanisławów geboren. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieb sie ihre Kindheit als sehr schön. Sie hatte viele Freunde und auch einen Hund. Sie verbrachte viel Zeit in der Natur, während ihr Vater als Arzt arbeitete. Doch im Herbst 1939 änderte sich alles schlagartig: Eine Flucht vor den heranrückenden deutschen Truppen war für die jüdische Familie unmöglich.

Die Schrecken der Verfolgung

Die Nationalsozialisten brachten die Familie in ein Ghetto. Ihr Haus wurde gestürmt, und sie entkamen nur knapp der Deportation. Schließlich folgte die schmerzhafte Trennung von ihren Eltern. Henriette wurde aus Sicherheitsgründen von ihren Eltern bei einer anderen Familie versteckt, doch sie wurde entdeckt, verhaftet und dann zurück in ein Ghetto gebracht. Dort geschah das Wunder: Sie traf ihre Eltern wieder, die unendlich froh waren, sie lebend wiederzusehen.

Die Familie wagte eine zweite Flucht, die in einer Tragödie endete. Henriette musste den gewaltsamen Tod ihrer Eltern durch die Gestapo mit ansehen. Völlig auf sich allein gestellt und traumatisiert gelangte sie schließlich in ein Waisenhaus.

Eine Heldin in dunkler Zeit

Dass sie diese schreckliche Zeit überlebte, verdankte sie auch einer ganz besonderen Frau: Schwester Celina aus dem Waisenhaus. Für Henriette Kretz ist sie bis heute eine echte Heldin. Schwester Celina kümmerte sich um sie, versteckte sie und viele andere jüdische Kinder vor den Nationalsozialisten. Ein unvorstellbares Risiko: Wäre das Versteck aufgeflogen, hätte Schwester Celina mit dem Leben bezahlt.

Einen Neuanfang nach dem Krieg

Nach dem Krieg wendete sich das Schicksal der jungen Henriette. Ihre letzten lebenden Verwandten adoptierten sie aus dem Waisenhaus. Später zog sie nach Belgien, studierte dort Kunstgeschichte und arbeitete viele Jahre als Lehrerin für Französisch und Kunst. Sie gründete eine eigene Familie und hat heute Kinder, Enkelkinder und sogar ein Urenkelkind.

Ihre Erinnerungen hat sie in ihrem Buch „Willst du meine Mutter sein? Eine Kindheit im Schatten der Schoa“ festgehalten.

Ein Nachmittag, der im Gedächtnis bleibt

Der Bericht von Henriette Kretz hat die gesamte Zuhörerschaft zutiefst bewegt. Ihre Geschichte zeigt uns allen, wie wichtig Mut, Menschlichkeit und Frieden sind. Unsere Schulgemeinschaft dankt ihr von Herzen dafür, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.

Freude schenken

Verfasst von Ilknur und Özge (8c)

Im Unterricht Praktische Philosophie haben wir uns die Frage gestellt: „In welcher Welt wollen wir leben?“ Dann wurde uns klar, dass es draußen Menschen gibt, die nicht viel Liebe bekommen und das wollen wir verändern. Unsere Idee war, auf Kärtchen nette Sprüche zu schreiben und diese den Menschen zu verteilen. Wir haben ungefähr 80 Karten mit der Hand geschrieben und verziert. Am 17.4. haben wir diese an fremde Menschen verteilt. Viele Menschen haben mit „Das habe ich gerade gebraucht!“ reagiert. Die Menschen waren sehr dankbar und haben sich sehr gefreut. Wir haben gesehen, wie die Menschen beim Lesen direkt ein Lächeln im Gesicht hatten. Dass die Menschen sich so gefreut haben, hat auch uns sehr gefreut.