Kursfahrt London – Jahrgang 8

Tag 1: Die Anreise und erste Eindrücke

Unsere Londonfahrt startete am Dienstagabend um 19:30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn. Von dort aus ging es mit dem Bus durch Belgien bis nach Frankreich. Nach der Passkontrolle ging es weiter auf die Fähre. Während der zweistündigen Überfahrt konnten wir uns ausruhen und etwas essen.

Am Mittwoch kamen wir um 10:00 Uhr morgens endlich in London an. Nachdem wir uns in der Unterkunft kurz frischgemacht hatten, fuhren wir mit Bus und Bahn direkt zu unserem ersten Highlight: dem Tower of London. In der historischen Burg bekamen wir Zeit, das Gelände selbst zu erkunden und viele interessante Informationen über die Geschichte Londons zu erfahren. Weiter ging es zur London Bridge für ein paar gemeinsame Gruppenfotos. Zum Abschluss deckten wir uns im Tesco-Supermarkt mit Lebensmitteln und Snacks für unseren Aufenthalt ein. Zurück in der Unterkunft kochten die Jungs Spaghetti für alle. Danach haben wir nur noch gechillt und den ersten aufregenden Tag ausklingen lassen.

Tag 2: Sightseeing und Präsentationen

Am Donnerstag starteten wir den Tag mit ein paar süßen Toasts, die Hamza für uns machte, bevor es in die Londoner Innenstadt ging. Heute standen unsere Referate auf dem Programm: Wir besuchten und präsentierten Chinatown, den Piccadilly Circus, den Trafalgar Square, The Mall und den St. James’s Park sowie Covent Garden. Hier holten wir uns in der wohlverdienten Mittagspause etwas zu essen, erkundeten die Gegend und besorgten die ersten Mitbringsel für zu Hause im Lego-Store und den kleinen Straßenständen im Viertel. Danach ging es weiter durch die Stadt für die nächsten Präsentation. Hier durften die Downing Street, der Big Ben und das London Eye auf unserer Tour natürlich nicht fehlen.

Nach dem offiziellen Teil trennten sich unsere Wege: Während die Mädchen eine Tour im typischen Doppeldeckerbus machten, fuhren die Jungs nach Hause, um etwas zu essen und sich bereit zu machen für eine Schifffahrt bei Nacht auf der Themse. Danach knipsten wir noch letzte Abendfotos vor dem beleuchteten Big Ben und ließen den Tag mit selbstgemachten Wraps zu Hause ausklingen.

Tag 3: Museum, Camden Town und Abreise

Am Freitag hieß es um 8:00 Uhr: Koffer packen! Nach dem Frühstück gaben wir unser Gepäck in einem Abstellraum ab, um den letzten Tag ohne schwere Taschen zu genießen. Unser erstes Ziel war das Science Museum, wo wir viel über verschiedenste Bereiche der Wissenschaft wie beispielsweise die Luftfahrt und die Medizin lernten. Besonders cool waren die vielen beeindruckenden Original-Ausstellungsstücke und die interaktiven Stationen, an denen wir selbst Experimente ausprobieren konnten.

Danach stand ein echtes Abenteuer an: Wir durften zum ersten Mal komplett ohne die Lehrerinnen mit der U-Bahn fahren! Unser Ziel war Camden Town – ein weltberühmtes Viertel mit coolen Shops, Ständen und einer großen Markthalle direkt am Kanal. Alle kamen pünktlich am Treffpunkt an. Nach etwas Freizeit im Viertel hieß es um 20:30 Uhr leider Abschied nehmen und wir traten die Heimreise an. Am Samstagmorgen kamen wir um 10:00 Uhr müde, aber glücklich wieder zu Hause an.

Day 1: The Journey and First Impressions

Our trip to London began on Tuesday evening at 7.30 pm at Cologne/Bonn Airport. From there, we travelled by coach through Belgium to France. After passport control, we boarded the ferry. During the two-hour crossing, we were able to rest and have something to eat.

On Wednesday, we finally arrived in London at 10.00 am. After freshening up briefly at our accommodation, we took the bus and train straight to our first highlight: the Tower of London. In the historic castle, we had time to explore the grounds ourselves and learn lots of interesting facts about the history of London. We then headed to London Bridge for a few group photos. To finish off, we stocked up on food and snacks for our stay at the Tesco supermarket. Back at our accommodation, the lads cooked spaghetti for everyone. After that, we just chilled out and rounded off our first exciting day.

Day 2: Sightseeing and presentations

On Thursday, we started the day with some sweet toast that Hamza made for us before heading into central London. Today, our presentations were on the agenda: we visited and gave presentations on Chinatown, Piccadilly Circus, Trafalgar Square, The Mall, St James’s Park and Covent Garden. Here, during our well-deserved lunch break, we grabbed something to eat, explored the area and picked up our first souvenirs for home at the Lego Store and the little street stalls in the neighbourhood. Afterwards, we continued through the city for the next presentation. Naturally, Downing Street, Big Ben and the London Eye were essential stops on our tour.

After the official part, we went our separate ways: whilst the girls went on a tour in a typical double-decker bus, the boys headed home to have something to eat and get ready for a night-time boat trip on the Thames. Afterwards, we snapped some final evening photos in front of the illuminated Big Ben and rounded off the day with homemade wraps at home.

Day 3: Museum, Camden Town and departure

On Friday at 8:00 am, it was time to pack our bags! After breakfast, we left our luggage in a storage room so we could enjoy our last day without heavy bags. Our first destination was the Science Museum, where we learnt a lot about various fields of science, such as aviation and medicine. The many impressive original exhibits and the interactive stations where we could try out experiments ourselves were particularly cool.

After that, a real adventure awaited us: we were allowed to travel on the Underground completely without the teachers for the first time! Our destination was Camden Town – a world-famous neighbourhood with cool shops, stalls and a large market hall right by the canal. Everyone arrived at the meeting point on time. After some free time in the neighbourhood, it was sadly time to say goodbye at 8.30 pm and we set off on our journey home. On Saturday morning, we arrived back home at 10.00 am, tired but happy.

Förderverein der Elly spendiert einen Kickertisch

Was könnte unsere Schule noch schöner machen? Wieüberzeugen wir andere, unseren Wunsch zu unterstützen? Im Deutschunterricht machte sich die Klasse 5c viele Gedanken darüber und entschied: Ein neuer Kicker sollte es sein, als Freizeitmöglichkeit in der Mittagspause. Argumente wurde viele gefunden. Ein Kickertisch fördert durch das Spielen in Teams den Zusammenhalt, steigert die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit und macht ganz einfach Spaß. Die Kinder schrieben Briefe, zunächst handschriftlich, dann im Computerraum. Viele nutzen dabei erstmals ein Textverarbeitungsprogramm. Der beste Brief wurde ausgewählt, an den Förderverein geschickt und dieser reagierte schnell. Der Vorsitzende, Herr Ruhoff, sagte zu und zeigte großen Einsatz bei der Beschaffung des Tisches. So mietete er extra einen Transporter, holte den Kickertisch aus Mönchengladbach ab und brachte ihn an seinem Urlaubstag zur Schule. Der neue Kickertisch findet besonders bei der 5c, aber auch bei den anderen Kindern großen Anklang. Unser herzlicher Dank an Herrn Ruhoff und den Förderverein!

Wie Zeitzeugin Henriette Kretz die Verfolgung durch die Nationalsozialisten überlebte

Verfasst von Zeliha E. (9b)

Ich habe keine Eltern mehr, keine Mutter“, diese bewegenden Worte hörte man am 08.05.2026 in der Aula unserer Schule. Die Zeitzeugin Henriette Kretz war zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Lehrerkollegium von ihrer Verfolgung während der NS-Zeit zu erzählen. Es herrschte absolute Stille im Raum.

Eine glückliche Kindheit endet

Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 im damals polnischen Stanisławów geboren. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieb sie ihre Kindheit als sehr schön. Sie hatte viele Freunde und auch einen Hund. Sie verbrachte viel Zeit in der Natur, während ihr Vater als Arzt arbeitete. Doch im Herbst 1939 änderte sich alles schlagartig: Eine Flucht vor den heranrückenden deutschen Truppen war für die jüdische Familie unmöglich.

Die Schrecken der Verfolgung

Die Nationalsozialisten brachten die Familie in ein Ghetto. Ihr Haus wurde gestürmt, und sie entkamen nur knapp der Deportation. Schließlich folgte die schmerzhafte Trennung von ihren Eltern. Henriette wurde aus Sicherheitsgründen von ihren Eltern bei einer anderen Familie versteckt, doch sie wurde entdeckt, verhaftet und dann zurück in ein Ghetto gebracht. Dort geschah das Wunder: Sie traf ihre Eltern wieder, die unendlich froh waren, sie lebend wiederzusehen.

Die Familie wagte eine zweite Flucht, die in einer Tragödie endete. Henriette musste den gewaltsamen Tod ihrer Eltern durch die Gestapo mit ansehen. Völlig auf sich allein gestellt und traumatisiert gelangte sie schließlich in ein Waisenhaus.

Eine Heldin in dunkler Zeit

Dass sie diese schreckliche Zeit überlebte, verdankte sie auch einer ganz besonderen Frau: Schwester Celina aus dem Waisenhaus. Für Henriette Kretz ist sie bis heute eine echte Heldin. Schwester Celina kümmerte sich um sie, versteckte sie und viele andere jüdische Kinder vor den Nationalsozialisten. Ein unvorstellbares Risiko: Wäre das Versteck aufgeflogen, hätte Schwester Celina mit dem Leben bezahlt.

Einen Neuanfang nach dem Krieg

Nach dem Krieg wendete sich das Schicksal der jungen Henriette. Ihre letzten lebenden Verwandten adoptierten sie aus dem Waisenhaus. Später zog sie nach Belgien, studierte dort Kunstgeschichte und arbeitete viele Jahre als Lehrerin für Französisch und Kunst. Sie gründete eine eigene Familie und hat heute Kinder, Enkelkinder und sogar ein Urenkelkind.

Ihre Erinnerungen hat sie in ihrem Buch „Willst du meine Mutter sein? Eine Kindheit im Schatten der Schoa“ festgehalten.

Ein Nachmittag, der im Gedächtnis bleibt

Der Bericht von Henriette Kretz hat die gesamte Zuhörerschaft zutiefst bewegt. Ihre Geschichte zeigt uns allen, wie wichtig Mut, Menschlichkeit und Frieden sind. Unsere Schulgemeinschaft dankt ihr von Herzen dafür, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.

Studienfahrt nach Berlin 

Am 27.04.2026 ging es früh morgens mit dem Bus los Richtung Berlin. Dort kamen wir nachmittags an und nachdem wir ins Hostel eingecheckt hatten, erkundeten wir Berlin. Wir spazierten als Gruppe zum Brandenburger Tor, vorbei am Bundestag und am Bundeskanzleramt. Hier machten wir auch die ersten Gruppenfotos. Dann konnten wir noch Abend essen und hatten etwas Freizeit. 

Am nächsten Morgen gingen wir zu Fuß zu einer Führung an der Bernauer Straße. Von den netten Guides erhielten wir interessante und historische Informationen und lernten mehr über das Leben in der DDR, die Grenze zur BRD und die Konsequenzen, die die Grenze für die Menschen mit sich brachte. Nach einer Mittagspause brachte uns unser Busfahrer Martin zum Haus am Wannsee. Dort hatten wir zwei ganz tolle Guides, die uns die Geschichte des Hauses und die der Wannseekonferenz näherbrachten. Wir durften uns die Villa ansehen und lernten viel über den Holocaust und den zweiten Weltkrieg.

An unserem dritten Tag der Berlinfahrt starteten wir nach dem Frühstück mit zwei getrennten Gruppen. Die Gruppe des Technikkurses ging in das Futurium, hatte dort eine Führung und konnte das interaktive Museum erkunden. Der Sowikursbesuchte das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und versuchte die Message des Denkmals herauszufinden und zu spüren, was der Künstler hiermit ausdrücken wollte: Orientierungslosigkeit und Enge. Danach besuchten wir den Ort, an dem der Führerbunker stand und Adolf Hitler sich das Leben nahm. Dieser Ort ist ganz bewusst nicht als Denkmal gestaltet. Dann haben wir den Tränenpalast besucht und wiederum mehr über die Geschichte der DDR und dem damaligen DDR-Bahnhof erfahren. Daraufhin trafen wir uns wieder mit dem Rest der Gruppe und nach einer Mittagspause besuchten ihr den Bundesrat in Berlin Mitte, um uns in die Position der Einzelnen Bundesländer und ihrer Vertreter zu versetzen und in einem Planspiel ein Gesetz abzustimmen.Wir befassten uns dabei mit einem Gesetz, das den Verkauf und die Nutzung von Böllern verbieten soll. Dabei haben wir gelernt, wie Gesetze verabschiedet und beraten werden und zum Schuss demokratisch verabschiedet werden. Danach haben wir eine Schnitzeljagd durch Berlin gemacht, bei der wir fiktiv versuchen sollten aus der DDR zu fliehen. Dabei konnten wir zum einen die Stadt nochmal besser kennen lernen aber auch den wichtigen Teil der Geschichte.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir morgens mit dem Bus wieder nach Hause Richtung Köln. Wir hatten jede Menge Spaß auf der Studienfahrt. Es war toll die Hauptstadt zu erkunden und die vielen politischen und historischen Gebäude und Orte kennen zu lernen.

Spuren der NS-Zeit am Messegelände in Köln-Deutz

Verfasst von Andreea P. (10b)

Am 21.04.2026 besuchte die Geschichts-AG gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Philippek das Messegelände in Deutz, um mehr über die Geschichte dieses Ortes während der NS-Zeit zu erfahren. Dabei wurde uns bewusst, dass Orte, die heute ganz normal oder sogar fröhlich wirken, früher Schauplätze von Verfolgung, Leid und Terror waren.

Ein Beispiel dafür ist der Tanzbrunnen. Wo heute Konzerte stattfinden und Menschen ihre Freizeit genießen, nutzten die Nationalsozialisten das Gelände bereits 1937 für die Reichsgartenschau. Damit wollten sie nach außen eine perfekte Welt präsentieren und gleichzeitig ihre Propaganda verbreiten.


Früher ein Zwangsarbeiter Lager und heute ein fröhlicher Veranstaltungsort

Auch die Kölner Messe hat heute eine völlig andere Bedeutung. Während dort heute Messen, Veranstaltungen und Geschäftstreffen stattfinden, befanden sich während des Zweiten Weltkriegs auf dem Gelände ein Außenlager des KZ Buchenwald, Lager für Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene sowie ein Sammellager für jüdische Menschen sowie für Sinti und Roma. Tausende Menschen wurden dort unter grausamen Bedingungen festgehalten und mussten Zwangsarbeit leisten, zum Beispiel Trümmer beseitigen oder nach Bombenangriffen Leichen bergen.

Früher ein Lager des KZ Buchenwald

Besonders erschreckend waren die alten Gleise auf dem Gelände. Wo heute Autos parken, verliefen früher Schienen, über, die die Menschen deportiert wurden. Vom Bahnhof Deutz aus wurden über 11.000 jüdische Menschen sowie mehr als 1.500 Sinti und Roma in Ghettos sowie Konzentrations- und Vernichtungslager gebracht. Heute erinnern Gedenktafeln und Inschriften im Boden an diese Verbrechen.

Originalgleis von den damaligen Deputationszügen

Während der Führung hörten wir außerdem eine Rede des damaligen obersten NS-Funktionärs in Köln und erfuhren persönliche Geschichten von Betroffenen, zum Beispiel von Inge Kaufmann. Diese Einzelschicksale haben die Geschichte besonders greifbar gemacht und uns gezeigt, welches Leid viele Menschen erleben mussten.

Die Exkursion hat uns deutlich gemacht, dass Geschichte nicht nur im Unterricht oder im Schulbuch stattfindet, sondern auch direkt vor unserer Haustür sichtbar ist. Wenn man heute durch Deutz läuft, erkennt man oft erst auf den zweiten Blick, welche schrecklichen Ereignisse dort passiert sind. Gerade deshalb ist es wichtig, sich zu erinnern, damit so etwas nie wieder geschieht.

Überraschend war außerdem, dass wir am Ende sogar noch Pietro Lombardi und Oliver Pocher am RTL Turm getroffen haben. Oliver Pocher wusste sogar über die NS-Geschichte Bescheid.

Freude schenken

Verfasst von Ilknur und Özge (8c)

Im Unterricht Praktische Philosophie haben wir uns die Frage gestellt: „In welcher Welt wollen wir leben?“ Dann wurde uns klar, dass es draußen Menschen gibt, die nicht viel Liebe bekommen und das wollen wir verändern. Unsere Idee war, auf Kärtchen nette Sprüche zu schreiben und diese den Menschen zu verteilen. Wir haben ungefähr 80 Karten mit der Hand geschrieben und verziert. Am 17.4. haben wir diese an fremde Menschen verteilt. Viele Menschen haben mit „Das habe ich gerade gebraucht!“ reagiert. Die Menschen waren sehr dankbar und haben sich sehr gefreut. Wir haben gesehen, wie die Menschen beim Lesen direkt ein Lächeln im Gesicht hatten. Dass die Menschen sich so gefreut haben, hat auch uns sehr gefreut. 

Müll sammeln mit der „Krake“

Warum ist es eigentlich so schlimm, wenn Plastikmüll in den Rhein gelangt? Welche Folgen hat es für Tiere im Park, wenn wir Müll achtlos auf den Boden werfen? Warum sollte man auf keinen Fall Luftballons in den Himmel steigen lassen?

Christian Stock vom Kölner Verein Krake e.V. erklärte den Kindern der Jahrgangsstufe 6 am 14. April die Gründe. In der Aula hielt er einen spannenden Vortrag und zeigte Bilder und Kurzvideos, die das Problem erklärten. Plastik gerät über den Rhein in die Nordsee. Im Fluss und im Meer wird es von Vögeln, Fischen und anderen Meerestieren gefressen. Diese können daran sterben. Vögel im Park benutzen Plastikfolie für ihren Nestbau. Regnet es stark, so können die Küken im Nest ertrinken. Luftballonreste werden von Tieren verschluckt, an den Schnüren können sie sich verletzen.

Sichtlich von dem Leid der Tiere beeindruckt, schwärmten die Kinder nach dem Vortrag in den Park aus. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllbeuteln hielten sie nach Müll Ausschau und wurden fündig. Sie sammelten unzählige Zigarettenstummel, Kronkorken, weggeworfene Verpackungen und Plastikteile. Auch einen Kühlschrank und einen Fahrradrahmen trugen sie zum Auto von Christian Stock.

Zufrieden und stolz darauf, etwas Gutes für die Tiere, aber auch für das Wohlbefinden von Menschen getan zu haben, verabschiedeten die Kinder sich vom Vereinsgründer, der den Müll anschließend zur AWB brachte.

Besuch der Geschichts-AG im NS-Dokumentationszentrum Köln

Verfasst von Andreea P. (10b)

Am 24. März war die Geschichts-AG zusammen mit Herrn Philippek im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus. 1935-1945 befand sich dort die Zentrale der Gestapo (die geheime Staatspolizei).

Dort haben wir viel darüber gelernt, wie Köln in der Zeit des Nationalsozialismus war. Am Anfang haben wir einen Überblick bekommen, wie die Stadt während und nach dem Krieg aussah. Danach sind wir durch verschiedene Räume gegangen, die unterschiedliche Themen hatten, zum Beispiel den Aufstieg der Nationalsozialisten, das Leben der Menschen damals, die Jugend, Religion und auch die Verfolgung von verschiedenen Gruppen wie jüdischen Menschen oder Sinti und Roma.

Besonders eindrucksvoll war das alte Gefängnis im Keller. Wir konnten die Zellen von früher anschauen und die Nachrichten lesen, die Gefangene an die Wände geschrieben haben. Das war sehr bewegend und hat uns nachdenklich gemacht.

Am Ende waren wir noch im Innenhof, wo früher Menschen hingerichtet wurden. Das war ein sehr ernster Moment und hat uns gezeigt, wie schlimm diese Zeit wirklich war.

Insgesamt war der Besuch sehr interessant und lehrreich. Wir haben viel Neues gelernt und konnten uns die Geschichte viel besser vorstellen.