An unserer Schule gibt es viele Schülerinnen und Schüler, die sich durch ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft auszeichnen – besonders die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Leselaufs, die Schülerinnen und Schüler der VK-Klasse sowie die Jugendlichen aus dem Sanitätsunterricht wurden von der Schulleitung geehrt. Sie alle zeigen durch ihren Einsatz, wie wichtig Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung ist.
Ein besonderes Beispiel für die Hilfsbereitschaft ist der Schüler Lukas aus der Nachhilfegruppe. Jeden Dienstag bleibt er nach dem Unterricht länger in der Schule, um einem Mitschüler bei Mathematik zu helfen. Mit viel Geduld erklärte er Aufgaben, beantwortete Fragen und unterstützte ihm beim Lernen. Solche Taten zeigen, dass Schule nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern auch ein Ort, an dem Zusammenhalt, Respekt und gegenseitige Hilfe gelebt werden. Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern, die sich für andere einsetzen und damit zu einer starken Schulgemeinschaft beitragen.
Für ihren Einsatz wurden auch die Teilnehmer der Sanitäts-AG. Sie sind während der gesamten Schulzeit erreichbar und helfen bei kleineren und größeren gesundheitlichen Problemen. Sie alle erhielten als Dankeschön jeweils eine Packung Prinzenrolle.
Die Kinder der VK-Klasse haben im Verlauf des Jahres erfolgreich am Schwimmunterricht teilgenommen und erhielten ihr jeweiliges Abzeichen.
Die Teilnehmer*innen am Leselauf 2026 bekamen von Konrektor Herrn Philippek eine Urkunde ausgehändigt. Dort war die Platzierung sowie die Laufzeit über 3 Kilometer vermerkt. Besonders eindrucksvoll war hierbei das Abschneiden von Dimi (9a) und Predivi (9b), die mit überragenden Laufzeiten den ersten und zweiten Platz ihres Jahrgangs sowie den Gesamtplatz 12 und 9 aller rund 500 Teilnehmenden belegten!
Unsere Londonfahrt startete am Dienstagabend um 19:30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn. Von dort aus ging es mit dem Bus durch Belgien bis nach Frankreich. Nach der Passkontrolle ging es weiter auf die Fähre. Während der zweistündigen Überfahrt konnten wir uns ausruhen und etwas essen.
Am Mittwoch kamen wir um 10:00 Uhr morgens endlich in London an. Nachdem wir uns in der Unterkunft kurz frischgemacht hatten, fuhren wir mit Bus und Bahn direkt zu unserem ersten Highlight: dem Tower of London. In der historischen Burg bekamen wir Zeit, das Gelände selbst zu erkunden und viele interessante Informationen über die Geschichte Londons zu erfahren. Weiter ging es zur London Bridge für ein paar gemeinsame Gruppenfotos. Zum Abschluss deckten wir uns im Tesco-Supermarkt mit Lebensmitteln und Snacks für unseren Aufenthalt ein. Zurück in der Unterkunft kochten die Jungs Spaghetti für alle. Danach haben wir nur noch gechillt und den ersten aufregenden Tag ausklingen lassen.
Tag 2: Sightseeing und Präsentationen
Am Donnerstag starteten wir den Tag mit ein paar süßen Toasts, die Hamza für uns machte, bevor es in die Londoner Innenstadt ging. Heute standen unsere Referate auf dem Programm: Wir besuchten und präsentierten Chinatown, den Piccadilly Circus, den Trafalgar Square, The Mall und den St. James’s Park sowie Covent Garden. Hier holten wir uns in der wohlverdienten Mittagspause etwas zu essen, erkundeten die Gegend und besorgten die ersten Mitbringsel für zu Hause im Lego-Store und den kleinen Straßenständen im Viertel. Danach ging es weiter durch die Stadt für die nächsten Präsentation. Hier durften die Downing Street, der Big Ben und das London Eye auf unserer Tour natürlich nicht fehlen.
Nach dem offiziellen Teil trennten sich unsere Wege: Während die Mädchen eine Tour im typischen Doppeldeckerbus machten, fuhren die Jungs nach Hause, um etwas zu essen und sich bereit zu machen für eine Schifffahrt bei Nacht auf der Themse. Danach knipsten wir noch letzte Abendfotos vor dem beleuchteten Big Ben und ließen den Tag mit selbstgemachten Wraps zu Hause ausklingen.
Tag 3: Museum, Camden Town und Abreise
Am Freitag hieß es um 8:00 Uhr: Koffer packen! Nach dem Frühstück gaben wir unser Gepäck in einem Abstellraum ab, um den letzten Tag ohne schwere Taschen zu genießen. Unser erstes Ziel war das Science Museum, wo wir viel über verschiedenste Bereiche der Wissenschaft wie beispielsweise die Luftfahrt und die Medizin lernten. Besonders cool waren die vielen beeindruckenden Original-Ausstellungsstücke und die interaktiven Stationen, an denen wir selbst Experimente ausprobieren konnten.
Danach stand ein echtes Abenteuer an: Wir durften zum ersten Mal komplett ohne die Lehrerinnen mit der U-Bahn fahren! Unser Ziel war Camden Town – ein weltberühmtes Viertel mit coolen Shops, Ständen und einer großen Markthalle direkt am Kanal. Alle kamen pünktlich am Treffpunkt an. Nach etwas Freizeit im Viertel hieß es um 20:30 Uhr leider Abschied nehmen und wir traten die Heimreise an. Am Samstagmorgen kamen wir um 10:00 Uhr müde, aber glücklich wieder zu Hause an.
Day 1: The Journey and First Impressions
Our trip to London began on Tuesday evening at 7.30 pm at Cologne/Bonn Airport. From there, we travelled by coach through Belgium to France. After passport control, we boarded the ferry. During the two-hour crossing, we were able to rest and have something to eat.
On Wednesday, we finally arrived in London at 10.00 am. After freshening up briefly at our accommodation, we took the bus and train straight to our first highlight: the Tower of London. In the historic castle, we had time to explore the grounds ourselves and learn lots of interesting facts about the history of London. We then headed to London Bridge for a few group photos. To finish off, we stocked up on food and snacks for our stay at the Tesco supermarket. Back at our accommodation, the lads cooked spaghetti for everyone. After that, we just chilled out and rounded off our first exciting day.
Day 2: Sightseeing and presentations
On Thursday, we started the day with some sweet toast that Hamza made for us before heading into central London. Today, our presentations were on the agenda: we visited and gave presentations on Chinatown, Piccadilly Circus, Trafalgar Square, The Mall, St James’s Park and Covent Garden. Here, during our well-deserved lunch break, we grabbed something to eat, explored the area and picked up our first souvenirs for home at the Lego Store and the little street stalls in the neighbourhood. Afterwards, we continued through the city for the next presentation. Naturally, Downing Street, Big Ben and the London Eye were essential stops on our tour.
After the official part, we went our separate ways: whilst the girls went on a tour in a typical double-decker bus, the boys headed home to have something to eat and get ready for a night-time boat trip on the Thames. Afterwards, we snapped some final evening photos in front of the illuminated Big Ben and rounded off the day with homemade wraps at home.
Day 3: Museum, Camden Town and departure
On Friday at 8:00 am, it was time to pack our bags! After breakfast, we left our luggage in a storage room so we could enjoy our last day without heavy bags. Our first destination was the Science Museum, where we learnt a lot about various fields of science, such as aviation and medicine. The many impressive original exhibits and the interactive stations where we could try out experiments ourselves were particularly cool.
After that, a real adventure awaited us: we were allowed to travel on the Underground completely without the teachers for the first time! Our destination was Camden Town – a world-famous neighbourhood with cool shops, stalls and a large market hall right by the canal. Everyone arrived at the meeting point on time. After some free time in the neighbourhood, it was sadly time to say goodbye at 8.30 pm and we set off on our journey home. On Saturday morning, we arrived back home at 10.00 am, tired but happy.
„Ich habe keine Eltern mehr, keine Mutter“, diese bewegenden Worte hörte man am 08.05.2026 in der Aula unserer Schule. Die Zeitzeugin Henriette Kretz war zu Gast, um den Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Lehrerkollegium von ihrer Verfolgung während der NS-Zeit zu erzählen. Es herrschte absolute Stille im Raum.
Eine glückliche Kindheit endet
Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 im damals polnischen Stanisławów geboren. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieb sie ihre Kindheit als sehr schön. Sie hatte viele Freunde und auch einen Hund. Sie verbrachte viel Zeit in der Natur, während ihr Vater als Arzt arbeitete. Doch im Herbst 1939 änderte sich alles schlagartig: Eine Flucht vor den heranrückenden deutschen Truppen war für die jüdische Familie unmöglich.
Die Schrecken der Verfolgung
Die Nationalsozialisten brachten die Familie in ein Ghetto. Ihr Haus wurde gestürmt, und sie entkamen nur knapp der Deportation. Schließlich folgte die schmerzhafte Trennung von ihren Eltern. Henriette wurde aus Sicherheitsgründen von ihren Eltern bei einer anderen Familie versteckt, doch sie wurde entdeckt, verhaftet und dann zurück in ein Ghetto gebracht. Dort geschah das Wunder: Sie traf ihre Eltern wieder, die unendlich froh waren, sie lebend wiederzusehen.
Die Familie wagte eine zweite Flucht, die in einer Tragödie endete. Henriette musste den gewaltsamen Tod ihrer Eltern durch die Gestapo mit ansehen. Völlig auf sich allein gestellt und traumatisiert gelangte sie schließlich in ein Waisenhaus.
Eine Heldin in dunkler Zeit
Dass sie diese schreckliche Zeit überlebte, verdankte sie auch einer ganz besonderen Frau: Schwester Celina aus dem Waisenhaus. Für Henriette Kretz ist sie bis heute eine echte Heldin. Schwester Celina kümmerte sich um sie, versteckte sie und viele andere jüdische Kinder vor den Nationalsozialisten. Ein unvorstellbares Risiko: Wäre das Versteck aufgeflogen, hätte Schwester Celina mit dem Leben bezahlt.
Einen Neuanfang nach dem Krieg
Nach dem Krieg wendete sich das Schicksal der jungen Henriette. Ihre letzten lebenden Verwandten adoptierten sie aus dem Waisenhaus. Später zog sie nach Belgien, studierte dort Kunstgeschichte und arbeitete viele Jahre als Lehrerin für Französisch und Kunst. Sie gründete eine eigene Familie und hat heute Kinder, Enkelkinder und sogar ein Urenkelkind.
Ihre Erinnerungen hat sie in ihrem Buch „Willst du meine Mutter sein? Eine Kindheit im Schatten der Schoa“ festgehalten.
Ein Nachmittag, der im Gedächtnis bleibt
Der Bericht von Henriette Kretz hat die gesamte Zuhörerschaft zutiefst bewegt. Ihre Geschichte zeigt uns allen, wie wichtig Mut, Menschlichkeit und Frieden sind. Unsere Schulgemeinschaft dankt ihr von Herzen dafür, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.
Am 21.04.2026 besuchte die Geschichts-AG gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Philippek das Messegelände in Deutz, um mehr über die Geschichte dieses Ortes während der NS-Zeit zu erfahren. Dabei wurde uns bewusst, dass Orte, die heute ganz normal oder sogar fröhlich wirken, früher Schauplätze von Verfolgung, Leid und Terror waren.
Ein Beispiel dafür ist der Tanzbrunnen. Wo heute Konzerte stattfinden und Menschen ihre Freizeit genießen, nutzten die Nationalsozialisten das Gelände bereits 1937 für die Reichsgartenschau. Damit wollten sie nach außen eine perfekte Welt präsentieren und gleichzeitig ihre Propaganda verbreiten.
Früher ein Zwangsarbeiter Lager und heute ein fröhlicher Veranstaltungsort
Auch die Kölner Messe hat heute eine völlig andere Bedeutung. Während dort heute Messen, Veranstaltungen und Geschäftstreffen stattfinden, befanden sich während des Zweiten Weltkriegs auf dem Gelände ein Außenlager des KZ Buchenwald, Lager für Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene sowie ein Sammellager für jüdische Menschen sowie für Sinti und Roma. Tausende Menschen wurden dort unter grausamen Bedingungen festgehalten und mussten Zwangsarbeit leisten, zum Beispiel Trümmer beseitigen oder nach Bombenangriffen Leichen bergen.
Früher ein Lager des KZ Buchenwald
Besonders erschreckend waren die alten Gleise auf dem Gelände. Wo heute Autos parken, verliefen früher Schienen, über, die die Menschen deportiert wurden. Vom Bahnhof Deutz aus wurden über 11.000 jüdische Menschen sowie mehr als 1.500 Sinti und Roma in Ghettos sowie Konzentrations- und Vernichtungslager gebracht. Heute erinnern Gedenktafeln und Inschriften im Boden an diese Verbrechen.
Originalgleis von den damaligen Deputationszügen
Während der Führung hörten wir außerdem eine Rede des damaligen obersten NS-Funktionärs in Köln und erfuhren persönliche Geschichten von Betroffenen, zum Beispiel von Inge Kaufmann. Diese Einzelschicksale haben die Geschichte besonders greifbar gemacht und uns gezeigt, welches Leid viele Menschen erleben mussten.
Die Exkursion hat uns deutlich gemacht, dass Geschichte nicht nur im Unterricht oder im Schulbuch stattfindet, sondern auch direkt vor unserer Haustür sichtbar ist. Wenn man heute durch Deutz läuft, erkennt man oft erst auf den zweiten Blick, welche schrecklichen Ereignisse dort passiert sind. Gerade deshalb ist es wichtig, sich zu erinnern, damit so etwas nie wieder geschieht.
Überraschend war außerdem, dass wir am Ende sogar noch Pietro Lombardi und Oliver Pocher am RTL Turm getroffen haben. Oliver Pocher wusste sogar über die NS-Geschichte Bescheid.
Im Unterricht Praktische Philosophie haben wir uns die Frage gestellt: „In welcher Welt wollen wir leben?“ Dann wurde uns klar, dass es draußen Menschen gibt, die nicht viel Liebe bekommen und das wollen wir verändern. Unsere Idee war, auf Kärtchen nette Sprüche zu schreiben und diese den Menschen zu verteilen. Wir haben ungefähr 80 Karten mit der Hand geschrieben und verziert. Am 17.4. haben wir diese an fremde Menschen verteilt. Viele Menschen haben mit „Das habe ich gerade gebraucht!“ reagiert. Die Menschen waren sehr dankbar und haben sich sehr gefreut. Wir haben gesehen, wie die Menschen beim Lesen direkt ein Lächeln im Gesicht hatten. Dass die Menschen sich so gefreut haben, hat auch uns sehr gefreut.
Warum ist es eigentlich so schlimm, wenn Plastikmüll in den Rhein gelangt? Welche Folgen hat es für Tiere im Park, wenn wir Müll achtlos auf den Boden werfen? Warum sollte man auf keinen Fall Luftballons in den Himmel steigen lassen?
Christian Stock vom Kölner Verein Krake e.V. erklärte den Kindern der Jahrgangsstufe 6 am 14. April die Gründe. In der Aula hielt er einen spannenden Vortrag und zeigte Bilder und Kurzvideos, die das Problem erklärten. Plastik gerät über den Rhein in die Nordsee. Im Fluss und im Meer wird es von Vögeln, Fischen und anderen Meerestieren gefressen. Diese können daran sterben. Vögel im Park benutzen Plastikfolie für ihren Nestbau. Regnet es stark, so können die Küken im Nest ertrinken. Luftballonreste werden von Tieren verschluckt, an den Schnüren können sie sich verletzen.
Sichtlich von dem Leid der Tiere beeindruckt, schwärmten die Kinder nach dem Vortrag in den Park aus. Ausgestattet mit Greifzangen, Handschuhen und Müllbeuteln hielten sie nach Müll Ausschau und wurden fündig. Sie sammelten unzählige Zigarettenstummel, Kronkorken, weggeworfene Verpackungen und Plastikteile. Auch einen Kühlschrank und einen Fahrradrahmen trugen sie zum Auto von Christian Stock.
Zufrieden und stolz darauf, etwas Gutes für die Tiere, aber auch für das Wohlbefinden von Menschen getan zu haben, verabschiedeten die Kinder sich vom Vereinsgründer, der den Müll anschließend zur AWB brachte.
Am 24. März war die Geschichts-AG zusammen mit Herrn Philippek im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus. 1935-1945 befand sich dort die Zentrale der Gestapo (die geheime Staatspolizei).
Dort haben wir viel darüber gelernt, wie Köln in der Zeit des Nationalsozialismus war. Am Anfang haben wir einen Überblick bekommen, wie die Stadt während und nach dem Krieg aussah. Danach sind wir durch verschiedene Räume gegangen, die unterschiedliche Themen hatten, zum Beispiel den Aufstieg der Nationalsozialisten, das Leben der Menschen damals, die Jugend, Religion und auch die Verfolgung von verschiedenen Gruppen wie jüdischen Menschen oder Sinti und Roma.
Besonders eindrucksvoll war das alte Gefängnis im Keller. Wir konnten die Zellen von früher anschauen und die Nachrichten lesen, die Gefangene an die Wände geschrieben haben. Das war sehr bewegend und hat uns nachdenklich gemacht.
Am Ende waren wir noch im Innenhof, wo früher Menschen hingerichtet wurden. Das war ein sehr ernster Moment und hat uns gezeigt, wie schlimm diese Zeit wirklich war.
Insgesamt war der Besuch sehr interessant und lehrreich. Wir haben viel Neues gelernt und konnten uns die Geschichte viel besser vorstellen.