Verfasst von Celina V. (9a)
Am Dienstag, den 22.09.2026, besuchte die Foto-AG eine Ausstellung am Mediapark (Hansaring).

Wir trafen uns um 13:05 Uhr und fuhren gemeinsam mit der S11 insgesamt drei Stationen. Die Fahrt dauerte ungefähr eine halbe Stunde (30 Minuten). Unser Termin war um 14 Uhr. Eine Dame erklärte uns einige interessante Informationen über den berühmten Fotografen August Sander. Er war ein bedeutender deutscher Fotograf und wurde vor allem durch seine Porträts bekannt. In seinen Fotografien zeigte er Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und versuchte, sie möglichst sachlich und unverstellt darzustellen.
In der Ausstellung konnten wir verschiedene Fotografien von August Sander betrachten. Dabei fiel auf, dass seine Bilder nicht nur Personen zeigen, sondern auch etwas über die jeweilige Zeit und die Gesellschaft erzählen. Für uns als Foto-AG war es interessant zu sehen, wie Sander Menschen fotografierte und welche Wirkung seine Bilder dadurch bekommen.
Unsere Gruppe wurde vor Ort in Zweiergruppen aufgeteilt und bekam ein Arbeitsblatt. Auf dem Arbeitsblatt war eine Fotografie zu sehen, die wir beschreiben mussten. Im unteren Teil gab es eine persönliche Frage, die wir beantworten sollten. Dadurch konnten wir auch unsere eigene Meinung zu der Fotografie einbringen. Anschließend mussten wir das Bild und unsere Ergebnisse präsentieren.



Besonders interessant war, dass man auf den Fotos viele verschiedene Orte in Köln sehen konnte. Dadurch bekam man auch einen Eindruck davon, wie Köln früher aussah. Frau Kulaç möchte mit uns im Laufe des Schuljahres einige dieser Orte besuchen. Dort wollen wir eigene Fotos machen und uns genauer anschauen, wie die Orte heute aussehen und wie sie sich seit der Nachkriegszeit verändert haben. So können wir die alten Fotografien von August Sander mit unseren eigenen Bildern vergleichen.
Frau Kulaç und Frau Demir entließen uns pünktlich um 15:00 Uhr. Der Tag war sehr interessant, und es war schön, etwas anderes zu machen, als nur zu sitzen und zu schreiben. Außerdem würde ich den Ausflug sehr empfehlen, weil man mehr sieht als das, was man erklärt bekommt.



