Inselerlebnis der besonderen Art

Juist ist eine autofreie, umweltbewusste Nordseeinsel und liegt im größten Wattenmeer der Welt. Der Biologiekurs der 9. Jahrgangsstufe reiste vom 17.09. bis zum 20.09.2019 auf die 17 km lange Insel.

Am Tag der Ankunft wurden wir in unsere Zimmer eingeteilt und durften uns nach der fünfstündigen Bus- und zweistündigen Schiffsfahrt ausruhen. Am zweiten Tag liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren ans Wattenmeer. Die dort geplante Wattwanderung fand aber wegen eines Terminfehlers nicht statt. Also ging es zurück zur Jugendherberge. Auf dem Weg wurden wir dann noch von einem Hagel- und Regenschauer getroffen. Dieser machte zwar unsere Fahrräder sauber, bedauerlicherweise uns aber auch ziemlich nass…

In der Jugendherberge trockneten wir uns ab und tankten wieder Optimismus. Glücklicherweise bestand der Rest des Tages darin, die schöne und ruhige Insel zu erkunden und uns etwas auszuruhen.

Mit dem dritten Tag wurden alle unsere Energiereserven aufgebraucht: Morgens fuhren wir als Erstes zum Watt zurück, wo wir von einer freundlichen Führerin begleitet wurden. Wir wanderten mit ihr zusammen durch das Watt und dabei erzählte sie uns Informationen über die kleinen Bewohner und Organismen im Watt. Wir lernten viel über den Wattwurm und seine wichtige Reinigungsfunktion und die Fähigkeiten der Herzmuschel, außerdem auch wichtige Tipps für unsere Ernährung. Zum Beispiel sollten wir keine Muscheln essen, da diese aufgrund ihrer Reinigungsfunktion für das Meer viele Schadstoffe in sich tragen.

Nach der wissensbereichernden Wanderung fuhren wir zurück in die Jugendherberge. Anschließend besuchten wir eine Aussichtsplattform, von der man einen wunderschönen Ausblick auf die Nordsee hatte. Wir fuhren in die Innenstadt, in der wir uns frei umschauen, einkaufen oder etwas essen konnten. Am letzten Morgen auf Juist war Packen angesagt, dann ging es auf die Fähre und dem Bus nach Köln zurück.

Teilnehmer*innen aus dem Biologiekurs

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