Kursfahrt nach Berlin

Heute sind wir um 7 Uhr vor dem Bahnhof Mülheim in den Bus gestiegen. Die Fahrt dauerte 7-8 Stunden. Wir haben ab und zu mal Pause gemacht. So gegen 3 Uhr kamen wir dann in unserem Berliner Jugendgästehaus an. Nach der Zimmerverteilung haben wir uns erst einmal draußen bewegt. Unser Gang führte uns auch gleich vorbei am Reichstagsgebäude zum Brandenburger Tor.

Als wir vor dem Brandenburger Tor standen, haben wir von den Lehrern Aufgaben bekommen, die wir in Gruppenarbeit erledigen mussten. Anschließend sind wir noch auf eigene Entdeckungstour gegangen. Dann ging es zurück zu unserer Unterkunft.

06.11.
Heute haben wir unsere ersten Erfahrungen mit der Verpflegung im Jugendgästehaus gemacht. Als wir um 8 Uhr im Frühstücksraum erschienen, war schon alles übervoll besetzt und wir mussten etwas warten, bis wir alle Platz nehmen konnten. Wir hatten wohl angenommen, wir wären die einzige Schulklasse im Jugendgästehaus. Aber als wir dran kamen, war das Buffett wieder aufgefüllt. Gut gestärkt bestiegen wir um 9.30 Uhr den Bus für eine Stadtrundfahrt. Danach konnten wir uns auch noch selbständig in der Stadt umsehen. Dann sind wir alle zusammen zum DDR-Museum gegangen. Das Museum war zwar nicht groß, aber interessant. Danach sind wir mit dem Stadtbus zum Bundesrat gefahren. Dort bekamen wir ebenfalls sachkundige Beratung. Am Abend durften wir uns auch wieder selbständig in der Stadt umsehen.

07.11.
Heute sind wir schon um sieben Uhr rechtzeitig zum Frühstück erschienen, um diesmal unbeschwerten Zugang zum Bufett zu haben. Unser heutiges Ziel war der sogenannte Tränenpalast mit der Ausstellung zum früher geteilten Berlin. Gruppenaufgaben führten uns durch das Museum.

Zur Mittagszeit besuchten wir das Futurium. In diesem Museum kann man sehen, wie die Welt nach Jahren aussehen wird, was mit unserer Erde passieren wird und wie man das Klima schützen kann.

In der zweiten Tageshälfte fuhren wir zur Gedenkstätte Hohenschönhausen, der Staatssicherheitsbehörde der ehemaligen DDR. Dort war ein Gefängnis, in das man Menschen gesteckt hat, die sich gegen den DDR-Staat gestellt haben. Sie wurden im abgedunkelten Fahrzeug dorthin gebracht und wussten nicht, wo sie sich befanden. Die Führung wurde von einem ehemaligen Gefangenen durchgeführt und hat uns alle sehr berührt.

08.11.
Unser letzter Tag war für die Rückfahrt vorgesehen. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden, zwei Stunden später saßen wir fertig gepackt im Bus für die Rückfahrt.

Zulfiya Kamev

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